* Gefällt Dir diese Homepage oder meinst Du es besser zu können? Erstelle deine eigene kostenlose Homepage jetzt! *

Die Simpsons ist eine US-amerikanische Zeichentrickserie, die dem Genre einer Sitcom-Parodie zuzurechnen ist. Die Serie wurde von Matt Groening ursprünglich für einen Kurzauftritt in der Tracey Ullman Show 1986 kreiert. 1989 wurde sie vom Fernsehsender Fox Network zu einer Fernsehserie ausgebaut und läuft dort seither wöchentlich. Ihre deutsche Free-TV-Premiere hatte die Serie 1991 im ZDF, seit 1994 ist sie auf ProSieben zu sehen. In Österreich läuft die Serie auf ORF 1 und in der Schweiz auf SF zwei im Zweikanalton.

Ort der Handlung ist die fiktive US-Stadt Springfield, ein häufiger Ortsname in den USA. Auf satirische Weise werden diverse Aspekte des US-amerikanischen Alltagslebens (Konsum, Fast-Food, Fernsehen, Religion etc.) karikiert.

Auffällige zeichnerische Besonderheiten der Simpsons-Charaktere sind die gelbe Hautfarbe, ein Überbiss, vier Finger an einer Hand und die kreisrunden Augen der meisten Charaktere.

Die Simpsons ist die langlebigste Prime-Time-Serie und zugleich die erfolgreichste Zeichentrickserie aller Zeiten. 1997 überholte sie die Familie Feuerstein, was ihr 2001 einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde einbrachte.

Seriendaten
Deutscher Titel: Die Simpsons
Originaltitel: The Simpsons
Produktionsland: USA
Produktionsjahr(e): 1989
Länge pro Episode: ca. 23 Minuten
Episodenzahl: 381+
Originalsprache: englisch
Titelmusik: Danny Elfman
Idee: Matt Groening
Genre: Comedy, Zeichentrick
Erstausstrahlung: 17. Dezember 1989 (USA)
Erstausstrahlung (D): 13. September 1991

Charaktere

Typisch für Die Simpsons ist, dass sich der Großteil der personellen Besetzung in den einzelnen Folgen aus einem zwar breiten, aber überschaubaren Spektrum an Springfield-Bewohnern bildet. Die Simpsons-Fangemeinde hat sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, detaillierte Informationen über die regelmäßigen Charaktere der Serie zusammenzutragen.

Die Haupthandlung der einzelnen Folgen wird jedoch nahezu immer von den Familienangehörigen der Simpsonsfamilie getragen, hauptsächlich von Homer, Marge, Lisa und Bart Simpson.


Hauptcharaktere

Im Folgenden sind die Hauptcharaktere der Serie aufgeführt, eine ausführlichere Übersicht inklusive der Nebenfiguren findet sich im Artikel über Charaktere in Die Simpsons.


Homer J. Simpson

Homer Jay Simpson ist das Familienoberhaupt der Simpsons, Ehemann von Marge und Vater von Bart, Lisa und Maggie. Er arbeitet im Springfielder Kernkraftwerk als Sicherheitsinspektor im Sektor 7G, obwohl er nahezu keinerlei Qualifikation für diesen Beruf besitzt. Sein Chef ist Charles Montgomery Burns.

Homer ist faul, infantil und vergnügungssüchtig, besitzt eine geringe Aufmerksamkeitsspanne, ein niedriges Reflexionsniveau und neigt außerdem zu drastischen Gefühlsausbrüchen. Nach Feierabend betrinkt er sich häufig in Moe’s Taverne mit seinem Lieblingsgetränk, Duff-Bier. Trotz allem ist Homer kein Antiheld im eigentlichen Sinne, sondern durchaus ein Sympathieträger. Er verfolgt keine bösen Absichten und wird in den meisten Folgen als zwar teilweise desinteressierter, aber dennoch aufrichtiger Familienmensch gezeigt.

Matt Groening, der Erfinder der Simpsons, verwendete den Namen Homer aufgrund des Namens seines Vaters und eines seiner Söhne. Homer Simpson heißt auch eine zentrale Figur des satirischen Hollywood-Romans Tag der Heuschrecke (1939) von Nathanael West: es ist dort ein neurotischer Einzelgänger aus dem Mittleren Westen.


Marge Simpson

Marjorie „Marge“ Simpson, geborene Bouvier, die Ehefrau von Homer und Mutter von Bart, Lisa und Maggie, ist die gute Seele im Hause Simpson. Sie lebt in aufopfernder Zuwendung für ihre Familie und führt den Haushalt. Aus dieser Rolle bricht sie nur selten aus. Sie ist im Gegensatz zu Homer auch kulturell interessiert. Sie ist eine ausgezeichnete Malerin, die in ihrer Jugend eigentlich Kunst studiert hat. Sie vertritt starke moralische Grundsätze - auch wenn sie nicht unbedingt die Kapazität dazu besitzt, diese rational zu begründen - die sie auch in der Erziehung an die Kinder weiterzugeben versucht.

Margaret war auch der Name der Mutter von Matt Groening.


Bart Simpson

Bartholomew „Bart“ Jo-Jo Simpson, alias „El Barto“, ist der Sohn von Homer und Marge. Er besucht die vierte Klasse der Grundschule in Springfield, welche von Direktor Seymour Skinner geleitet wird. Bart ist der typische Klassenclown, ausnehmend frech und frühreif.

Bart ist ein Anagramm für brat, was auf Deutsch so viel wie Balg bedeutet. Bart war außerdem die Erste der Simpsons Figuren, da Matt Groening ursprünglich eine Geschichte über einen frechen und ungezogenen Jungen erzählen wollte.

Ein sehr beliebter Gag sind seine Spaßanrufe bei Moe, dem Inhaber der Kneipe Moes Taverne, wie etwa „Ist hier jemand, der Dünsch heißt?“.


Lisa Simpson

Lisa Marie Simpson ist das zweite der Simpson-Kinder und hochbegabt. Sie besucht die zweite Klasse der Grundschule von Springfield unter der Leitung von Miss Hoover. Dort gehört sie zu den Vorzeigeschülern der Schule. Sie spielt Bariton-Saxophon (ihr Vorbild ist der Saxophonspieler Zahnfleischbluter-Murphie), ist Vegetarierin, Buddhistin und Umweltschutzaktivistin. Lisa fühlt sich von der Welt und im speziellen von ihrer Familie missverstanden.

Lisa war auch der Name von Matt Groenings Schwester.


Maggie Simpson

Margaret „Maggie“ Simpson ist das jüngste Mitglied der Simpsons und außerordentlich schlau (sie drückt sich beispielsweise durch Holzklötze aus, mit denen sie Wörter bildet, oder spielt auf einem pentatonischen Metallophon Teile der Nussknacker-Suite), was in der Regel jedoch keiner aus der Familie bemerkt. Sie ist Teil der Simpsons-Familie, spielt aber nur sehr selten eine handlungstragende Rolle. Sie spricht nur in zwei Episoden jeweils einen Satz.

Auch Maggies Name stammt aus Matt Groenings Familie – eine seiner Schwestern heißt ebenfalls Margaret, wird aber Maggie gerufen.


Die Herkunft der Namen

Die Namen vieler Nebenfiguren stellen Anspielungen auf real existierende Personen dar:

  • Jaqueline Bouvier (Marges Mutter) – Bouvier war der Mädchenname von John F. Kennedys Ehefrau Jaqueline
  • Seymour Skinner (Direktor der Grundschule) – Trägt wahrscheinlich den Namen des prominentesten Vertreters des Behaviorismus, Burrhus Frederic Skinner, in den USA. Der Name bezieht sich womöglich auf „see more skin“.
  • Chief Wiggum (der Polizeichef) – Matt Groenings College-Liebe hieß mit Nachnamen Wiggum
  • Miss Hoover (Lisas Klassenlehrerin) – Eine Grundschullehrerin Groenings
  • Apu Nahasapeemapetilon (Supermarktleiter) – Apus Weg ins Leben, einer von Groenings Lieblingsfilmen sowie eine Verballhornung des Namens eines ehemaligen Mitschülers des Serienautoren Mike Reiss mit dem Namen Pahasa Neemapetilon.
  • Maude, Rod und Todd Flanders (frömmelnde Nachbarn) – reimen sich alle auf god (dt. Gott)
  • Kang und Kodos (Aliens in den Horror-Folgen) – Ein Klingone (Kang) bzw. ein Diktator (Kodos) aus Raumschiff Enterprise
  • Barney Gumble (Homers Saufkumpan) – Barney Rubble (dt. Geröllheimer) aus Familie Feuerstein
  • Troy McClure (zweitklassiger Schauspieler) – Die B-Movie-Schauspieler Troy Donohue und Doug McClure
  • Dr. Nick Riviera (schlechter Arzt, genannt Dr. Nick) – Elvis Presleys Leibarzt George C. Nichopoulos, genannt Dr. Nick
  • Milhouse Mussolini Van Houten (Barts bester Freund und Nachbarskind) – nach Richard Milhous Nixon und Leslie Van Houten, einem Mitglied der „Manson“-Familie, Benito Mussolini nach dem italienischen Diktator; Milhouses Großmutter (Nana Sofia) ist Italienerin, die von einem amerikanischen Soldaten ein uneheliches Kind hat (Onkel Bastardo)
  • C. (Charles) Montgomery Burns (Besitzer des Atomkraftwerks) – „See, Montgomery burns“ (dt.: „Schau, Montgomery brennt“): Anspielung auf den Ku-Klux-Klan, der Kirchen und Häuser von schwarzen Bürgern anzündete (Montgomery, Hauptstadt von Alabama)
  • Artie Ziff (Millionär und Abschlussball-Begleitung von Marge) – Art Garfunkel (Simon and Garfunkel), ebenfalls auch optische Ähnlichkeit
  • Reverend Lovejoy (Pastor in Springfield) - love (dt. Liebe), joy (dt. Freude)

Synchronisation

Für eine Liste der deutschen und englischsprachigen Synchronsprecher siehe am Ende dieses Artikels.

Einige Fans kritisieren die Synchronisation der Serie ins Deutsche und behaupten, dass Synchronregisseur Ivar Combrinck für seine Arbeit nicht über ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache und der amerikanischen Kultur verfüge und zudem den Humor der Simpsons nur teilweise verstehe.

Besonders wird sein Drang kritisiert, möglichst alles komplett ins Deutsche zu übersetzen, so auch gelegentlich Titel von Liedern und Namen von Dingen, die im deutschen Sprachgebrauch allgemein unter ihrem englischen Namen bekannt sind (Beispiel: „Butt-Head Memorial Auditorium“ wird mit „Arschkopf-Gedächtnis-Auditorium“ übersetzt, sodass die Anspielung auf die Comicfigur Butt-Head verloren geht. Das Rollenspiel Dungeons and Dragons (auch im Deutschen nur unter diesem Titel erhältlich) wird als „Kerker und Drachen“ übersetzt, oder The Isotopes rules wird mit Isotopes-Spielregeln statt sinngemäß Isotopes sind spitze übersetzt).

Weiterhin gibt es viele grobe und unerklärliche Fehler: Bart wird als „Student“ bezeichnet, wo es „Schüler“ heißen müsste (engl. student). Steven Hawking entdeckt eine „Träne im Raum-Zeit-Gefüge“, wo nur ein „Riss“ Sinn ergeben würde (engl. tear). Der von Bart an die Schultafel geschriebene Satz „I must not surprise the incontinent“ (deutsch etwa „Ich darf Leute mit schwacher Blase nicht erschrecken“) wird zum völlig sinnfreien „Ich darf die Unschuld nicht überrumpeln“. Marge wird über ihr Geburtenkontrollprogramm befragt und antwortet: „Wenn Menschen sich ans Zwerchfell greifen, wollen sie nicht unbedingt ein Bild von mir sehen“ wobei sie ein Pessar mit ihrem Konterfei in die Kamera hält. Dabei steht das Homonym „diaphragm“ nicht nur im Englischen sondern auch im Deutschen (Diaphragma) sowohl für „Zwerchfell“ als eben auch für „Pessar“.

Andere Fans der Serie sind der Ansicht, dass Die Simpsons sehr gut und sehr detailverliebt synchronisiert seien. Weiterhin muss beachtet werden, dass einige Gags nur schwer ins Deutsche zu übersetzen sind. So gibt es zahlreiche Wortspiele und Anspielungen auf US-amerikanische Politiker, Fernsehsendungen und Schauspieler, die im deutschen Sprachraum unbekannt sind oder auf Deutsch keinen Sinn ergeben.

Im deutschen Fernsehen muss ebenfalls bei den zahlreichen Gastauftritten von Prominenten wie Michael Jackson oder Johnny Cash auf deren Originalstimmen verzichtet werden. Allerdings werden für solche Gast-Charaktere, wenn möglich, die allgemein assoziierten Synchronstimmen eingesetzt.


Markenzeichen der Serie


Stil des Humors

Der Stil des Humors bedient sich der absurden Komödie, der Durchbrechung von Erwartungshaltungen und tendenziell des Slapstick. Zusätzlich gibt es Anspielungen auf Filme und andere Werke, sowie Kritik an der modernen Gesellschaft. Deshalb wird sie von den meisten auch nicht als eine Serie für Kinder angesehen.


Entwicklung der Charaktere

Der hintergründige Humor und die Charakteristika der einzelnen Figuren entwickelten sich erst im Laufe der Zeit. Die Charaktere machten äußerlich wie inhaltlich eine Wandlung durch, bis sie auf dem heutigen Stand angekommen sind. Dies betrifft zumindest die erste Staffel, in der die Figuren noch auffällig grob gezeichnet waren, beispielsweise mit kleineren Augen und eckigeren Umrissen. Am auffälligsten sind Barts Freund Milhouse van Houten und Barkeeper Moe, die beide zunächst noch schwarze Haare hatten und Waylon Smithers, anfangs noch mit brauner Hautfarbe.

Viele Fans der ersten Stunde kritisieren die neueren Folgen seit Staffel 9, da diese in ihren Augen alberner und schlecht charakterisiert seien und die Anspielungen ihre Subtilität verloren hätten. Kritisiert werden vor allem die Abkehr vom Realismus, Homers Charakterwandel zum sogenannten „Jerkass Homer“ (Vollidiot-Homer) und die Erzwungenheit der Überhand nehmenden Slapstickwitze im Gegensatz zur leichtfüßigen, intelligenten Komik der alten Staffeln. Wiederum finden andere Fans, dass die neuen Staffeln der heutigen Zeit mehr entsprechen und sogar im Humor bissiger und satirischer sind.

Entscheidend aber sind die Veränderungen von:

  • Homer – anfangs noch treusorgender Familienvater mit guten Tischmanieren und Versagensängsten (Episoden: Der Versager, Eine ganz normale Familie) – wird er später durchweg als dümmlicher Fresssack mit teilweise erheblich übersteigertem Selbstbewusstsein dargestellt (Jerkass Homer).
  • Marge anfangs noch ohne besondere Charakterzüge. Später dann Ausflüge zu unterschiedlichen Charakterisierung der anderen Charaktere (Vgl. bspw. Spielsucht-Marge/Alkoholsucht-Homer etc.).
  • Lisas Entwicklung von der besserwissenden Streberin, die zu Beginn im Duktus eines Lexikons spricht, hin zur unterforderten Hochbegabten. Ihre Entwicklung wird besonders hervorgehoben durch ihre Umstellung auf vegetarische Ernährung und ihren Religionswechsel zum Buddhismus.
  • Ned Flanders mutiert vom farblosen Nachbarn, den Homer beim Nachnamen anspricht, zum christlichen Fanatiker mit chronischer Harmoniebedürftigkeit und eigentümlicher Sprechweise („Hey diddely-doo, Homerchen“).
  • Mr. Burns, der sich zu einem Geizhals mausert und den Hass der ganzen Stadt auf sich vereint, und sein sich fast unterwürfiger Assistent Smithers, der homosexuelle Träume von seinem Chef hat – und ihm einmal sogar seine Liebe gesteht.

Diese Charakterzüge geben den Stoff für viele Gags und Inhalte der Episoden.

Wie für Zeichentrickserien üblich, werden die Charaktere im Laufe der Zeit nicht älter und am Ende einer Folge (spätestens zu Beginn der nächsten) findet immer eine Rückkehr zum status quo statt. Die einzelnen Personen erinnern sich an Ereignisse aus vergangenen Folgen und entwickeln sich weiter, die grundlegenden Verhältnisse ändern sich jedoch nicht, bis auf folgende Ausnahmen:

  • Maude Flanders, Frank Grimes und Zahnfleischbluter Murphy sterben.
  • Die van Houtens lassen sich scheiden.
  • Apu heiratet und bekommt mit seiner Frau Manjula Achtlinge.
  • Seymour Skinner und Edna Krabappel durchleben ein Verhältnis und eine Beinahe-Hochzeit, bei der sich Edna von Seymour wieder abkehrt.
  • Die Treehouse-of-Horror-Episoden halten sich diesbezüglich an überhaupt keine Regeln. Sie beginnen und enden meist mit völlig anderen dramaturgischen Verhältnissen.

Haupthandlung und Vorgeschichte

Die meisten Folgen beginnen mit einer kürzeren Geschichte, deren Ende die Grundlage für die hauptsächliche Handlung bildet und die oft bis auf das verbindende Element kaum miteinander zu tun haben.

Es taucht immer wieder die Frage auf, was im Display der Kasse steht, wenn Maggie von der Kassiererin gescannt wird, die Antwort lautet 847,63. Dies entsprach den nach einer Studie ermittelten monatlichen Kosten für ein Baby in den USA. Im Special zur 147. Folge wird die Kassenanzeige mit NRA4ever angegeben (zu deutsch: „NRA für immer“, womit die US-amerikanische Waffenlobby NRA gemeint ist).


Gelbe Hautfarbe und vier Finger

Alle Figuren bei den Simpsons haben an jeder Hand vier Finger und sind meist - wie Groening selbst - Linkshänder. Die einzige Person mit fünf Fingern an jeder Hand ist Gott (taucht gelegentlich in der Serie auf; meistens sieht man nur seine Hand). Hände mit vier Fingern tauchen in vielen Cartoons und Zeichentricksendungen auf, weil sie einfacher und schneller zu zeichnen sind.

Die Simpsons und die meisten Bewohner von Springfield besitzen zudem eine (mehr oder weniger) gelbe Hautfarbe (die Simpsons selber den RGB-Farbwert 255/217/15). Zum einen wird gesagt, die Simpsons seien gelb, weil Matt Groening zum Zeitpunkt des Entwerfens lediglich die Farbe Gelb vorrätig gehabt habe und trotzdem anfing, mit dieser zu zeichnen. Die Charaktere sind sich ihrer gelben Hautfarbe bewusst. So sagt Bart, als ihn Lisa bei einem Bad erwischt, dass auch ein Junge Wert auf eine gepflegte, gelbe Haut legt.

Eine weitere mögliche Erklärung ist, dass man durch die Farben Zapper anhalten will. Auch die Tatsache, dass auffallend viele Gebrauchsgegenstände innerhalb der Serie rosa sind, lässt Raum für Spekulationen. Die rosa Gegenstände fallen zusammen mit den gelben Figuren aus der sonst einigermaßen realistischen Farbgebung der Serie heraus. Beispiele hierfür sind etwa das Telefon, die Wohnungstür, die Tapete in einigen Räumen des Hauses, das Auto der Familie oder der Fernseher.

In der US-Sendung Inside the Actors Studio gab Yeardley Smith (Synchronstimme von Lisa) an, Matt Groening habe mit der Wahl der gelben Farbe die Fernsehzuschauer verwirren und glauben machen wollen, die Farbeinstellungen ihres Fernsehers seien nicht korrekt.


„Nein!“

„Nein!“ ist der zum Markenzeichen gewordene Ausruf von Homer Simpson, wenn ihm ein Missgeschick passiert oder etwas Negatives widerfährt. Im englischen Original lautet dieser Ausruf D’oh. Dieses Wort ergibt eigentlich überhaupt keinen Sinn und über seine Entstehung gibt es viele Legenden. Als gesichert gilt, dass in den Drehbüchern der Serie immer nur Annoyed Grunt (verärgertes Grunzen) steht. Homers Sprecher Dan Castellaneta improvisierte darauf das D’oh. Angeblich soll es daher stammen, dass jemand in einer Talkshow einmal damn (verdammt) sagen wollte. Als ihm einfiel, dass Fluchen im amerikanischen Fernsehen verpönt ist, brach er ab und sagte verlegen oh. Andere Quellen verweisen auf das Komiker-Duo Laurel & Hardy (Dick & Doof), auf das der fiktive Fluch angeblich zurückgehen soll (ursprünglich: Dooh!).

Inzwischen ist das Wort in den amerikanischen Sprachgebrauch eingegangen und auch für die meisten Nicht-Simpsons-Fans verständlich. 2001 wurde D’oh sogar offiziell in den Webster’s Millennium Dictionary of English aufgenommen und ist auch im Oxford English Dictionary zu finden. In der deutschen Synchronisation wurde aus dem D’oh ein kurzes, scharfes Nein!


Gäste

In zahlreichen Folgen traten prominente Musiker, Schauspieler, Fernsehmoderatoren und Sportler als Gäste auf. Ihre gezeichneten Alter Egos wurden meist von den realen Prominenten synchronisiert. Allerdings mussten in den USA für die Gastauftritte (ehemaliger) US-Präsidenten Stimmenimitatoren gefunden werden. Bemerkenswert ist, dass der britische Premierminister Tony Blair bereit war, seine Zeichentrickfigur selbst zu synchronisieren. Auch der Physiker Stephen Hawking ließ es sich nicht nehmen, seiner Figur die eigene Stimme bzw. die seines Sprachcomputers zu leihen. Darüber hinaus synchronisieren Prominente ab und an Figuren, die mit ihnen selbst nichts zu tun haben.


Die Itchy-und-Scratchy-Show

Innerhalb der Simpsons-Serie existiert eine Splatter-Zeichentrickserie namens Die Itchy-und-Scratchy-Show. Diese mit Regelmäßigkeit überaus brutale Fernsehsendung lehnt sich an die Thematik der Zeichentrickserie Tom und Jerry an. Als Vorbild für die Katze Scratchy kann die Zeichentrickkatze Felix the Cat gelten. Eine Maus, in diesem Fall Itchy (von engl. to itch „jucken“), und eine Katze, Scratchy (von engl. to scratch „kratzen“), leben in Rivalität und bekämpfen sich. Die Itchy und Scratchy Show wird gerade wegen ihrer extremen Brutalität von den Kindern in der Simpsons-Welt geliebt und karikiert auf diese Weise zum einen das gewaltverherrlichende Fernsehen sowie die Jugend. Nicht zuletzt ermöglicht diese Serie es den Simpsons-Autoren, selbstironisch die Zeichentrickindustrie auf die Schippe zu nehmen.

Das „Itchy-und-Scratchy-Land“, ein Themenpark, ist eine Satire auf die heile, gewaltlose Welt des Walt-Disney-Imperiums.

Ursprünglich waren Itchy und Scratchy eine Satire auf die Medienwelt, inzwischen zeigt sich aber, dass dieses Konzept auch in der Realität funktioniert. Die Flashcartoon-Serie Happy Tree Friends ist ebenso brutal wie Die Itchy-und-Scratchy-Show, erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit, hat es bis ins deutsche Fernsehen und auf DVD geschafft.


Radioactive Man

Neben Itchy & Scratchy erfreut sich bei der Jugend der Simpsons-Welt auch der Comic Radioactive Man großer Beliebtheit. Bei einem Atombombentest wird der Held radioaktiv verstrahlt und erhält so übernatürliche Kräfte. Da sich ein Stück der Bombenverkleidung in seine Schädeldecke gebohrt hat, kann er nur mit einem Hut auf die Straße gehen, um nicht erkannt zu werden. Sein Assistent, Fallout Boy, hat einen Unfall mit einem LKW, der ein Röntgengerät transportiert. Dieses wird beschädigt und sendet zu energiereiche Röntgenstrahlung aus, welche Fallout Boy ebenfalls zu einem Superhelden mutieren lässt. Mit ihren Kräften kämpfen sie gegen zahlreiche Verbrecher.

Angelehnt sind die beiden Helden offensichtlich an die Superheldencomics der 1960er und 1970er Jahre, wie Superman, Spiderman, Batman etc. Oft werden die Geschichten von Radioactive Man als eigene Handlungen und mit eigenem Deckblatt, das an jene alten Comics erinnert („Ausgabe 23, Juli 1964“), in den Simpson-Zeitschriften gedruckt. Wie Superman, Wonderwoman und andere in frühen Ausgaben kämpft auch der Radioactive Man gegen die Feinde Amerikas, in seinem Falle vorzugsweise Hippies. Auch in der Fernsehserie sind immer wieder Anspielungen auf die Superhelden zu finden. Vor allem in der Folge Filmstar wider Willen, in der in Springfield ein Radioactive-Man-Film gedreht werden soll. Die Folge beinhaltet nicht nur eine bissige Anspielung auf die Batman-Serie der 60er jahre, sondern nimmt auch die gesamte Filmbranche Hollywoods aufs Korn.


Treehouse of Horror

Treehouse of Horror sind die Halloween-Folgen der Serie. Sie haben ihren Namen, da die erste dieser Folgen in Staffel 2 aus in Barts Baumhaus erzählten Horrorgeschichten bestand. Seitdem werden jedes Jahr 3 neue Geschichten (in einer Folge), meist am Anfang einer Staffel gezeigt. Oft persiflieren sie berühmte Werke wie Edgar Allan Poes Der Rabe oder Stephen Kings The Shining. Das Besondere an diesen Episoden ist, dass die Geschichten keinerlei Einfluss auf die anderen Folgen haben. Die beiden Aliens Kang und Kodos hatten bisher in fast jeder Halloween-Folge einen Auftritt.


Die Musik

Das bekannte Intro-Thema zur Serie wurde von dem auch von anderen Soundtracks bekannten Danny Elfman komponiert. Produktion, Adaptionen für spezielle Folgen und die restliche Serienmusik stammen von Alf Clausen, zusätzlich wird die Musik von bekannten Musikern und Komponisten, die zumeist auch einen Gastauftritt in der jeweiligen Folge bekleiden, ergänzt. Sofern Musiker in einer Folge auftreten, wurde meist eine zum Gast passende, bzw. vom Gast selbst komponierte Schlussmelodie gespielt.

Immer wieder wird in der Serie gesungen. Die Lieder der Serie sind durchweg professionell produziert und werden zum großen Teil von einem philharmonischen Orchester begleitet. Die Arrangements spiegeln vor allem die amerikanische Musikkultur des 20. Jahrhunderts wider. Oft gewählte Genres sind Country, Blues, Swing, Musical und die Film- und Showmusik der 40er Jahre. Bei der Synchronisation werden die Lieder meistens nicht übersetzt, sondern mit Untertiteln versehen.

1990 gab es einen gerappten Hitparaden-Knaller von Bart, Do the Bartman, samt Video. Dieses Lied war die erste Singleauskopplung des Albums The Simpsons Sing The Blues, es folgte ein Videoclip von Deep Deep Trouble. Auf dem Album kommen nahezu alle Hauptdarsteller zu Wort, unter anderem gibt es etwa das Duett von Mr. Burns und Mr. Smithers Look At All Those Idiots. 2005 wurde ein Duett von Bart Simpson mit dem Rapper 50 Cent aufgezeichnet, das in Staffel 16 veröffentlicht wird.


Springfield

Matt Groening wählte diesen Namen für die Stadt, in der die Serie spielt, weil es 1989 der häufigste Städtename in Amerika war. Der Name Fairview kam auf Platz zwei. Springfield soll den typischen Durchschnitt einer US-amerikanischen Kleinstadt widerspiegeln. Die Vielzahl der verschiedenen Nebenfiguren stellt dabei die Bevölkerung der Stadt dar und erfüllt die verschiedenen Funktionen.

In der Serie wird hartnäckig vermieden, die genaue Lage zu nennen. In manchen Episoden werden zwar Hinweise gegeben, wo genau sich das Simpsons-Springfield befinden könnte, jedoch wird diesen Hinweisen in der Regel am Ende der Episode bzw. in einer späteren Episode widersprochen. Wenn eine der Figuren die Lage Springfields auf der Karte sagen bzw. zeigen will, wird sie in der Regel unterbrochen oder jemand anderes stellt sich vor die Karte. Der Zuschauer wird so absichtlich im Dunkeln darüber gelassen, ob es sich beim Springfield der Simpsons überhaupt um eines der echten Springfields in den USA handelt, und wenn ja, um welches.

In der „Dokumentations-Folge“ Hinter den Lachern fällt am Ende der Satz „Soviel zu dieser wunderlichen Familie aus Kentucky“, wobei dies natürlich absolut keine Rückschlüsse zulässt, weil man einfach mit dem Rätselraten um den Standort Springfield spielt.

Die fiktive Stadt Springfield wurde von Jebediah Obadiah Zachariah Jenediah Springfield während der Erschließung des amerikanischen Kontinents, gegründet. Die Hälfte der Siedler gründete nach einem Streit mit Jebediah Springfield die Nachbarstadt Shelbyville. Seit dem herrscht zwischen den beiden Städten eine Rivalität, die in einigen Folgen der Serie thematisiert wird. Shelbyville ist außerdem ein nahezu perfektes Pendant von Springfield, das heißt, dass jedes Haus sowie jede Person in Springfield sein Ebenbild in Shelbyville hat. Diese unterscheiden sich einzig und allein durch ihr Aussehen, ähneln sich jedoch in den Grundzügen.

Häufig in der Serie wiederkehrende Schauplätze Springfields sind:

  • Die Straße Evergreen Terrace, dort wohnen die Simpsons und ihre Nachbarn, die Familie Flanders
  • Das Atomkraftwerk (Springfield Nuclear Power Plant, SNPP), dort arbeitet Homer Simpson
  • Die Grundschule (Springfield Elementary), die die Kinder besuchen
  • Moes Taverne (Moe’s Tavern), die Stammkneipe von Homer, seinen Arbeitskollegen Carl und Lenny und von Barney Gumble
  • Die Kirche, deren Pastor Reverend Lovejoy ist
  • Der Kwik-E-Mart, der Supermarkt, in dem der Inder Apu Nahasapeemapetilon (zeitweise rund um die Uhr) arbeitet
  • Das Altenheim in dem Homers Vater Abe „Grampa“ Simpson lebt
  • Das Stadthaus, wo regelmäßig Versammlungen abgehalten werden
  • Das Krankenhaus „Springfield General Hospital“ bzw. „Marvin Monroe Memorial“

1997 veröffentlichte Fox Interactive das von Digital Evolution entwickelte Computerspiel Virtual Springfield, in dem man die Stadt näher erkunden kann, allerdings darf man dabei nur einige wenige Orte besuchen. 2003 erschien das Computerspiel The Simpsons: Hit&Run, das auch in Deutschland erhältlich ist und die Möglichkeit bietet, die ganze Stadt in 3D zu erkunden. Die Anordnung der Gebäude widerspricht sich aber teilweise mit der Serie, was daran liegt, dass die Autoren die Stadt der Handlung häufig etwas anpassen.

Für das bekannte Computerspiel Counterstrike existiert eine sehr detaillierte, interaktive und voll begehbare 3D-Karte, die die wichtigsten Lokalitäten der Ortschaft nachbildet.

Es gibt auch verschiedene Projekte von Fans der Serie, die sich mit der Kartographierung der fiktiven Stadt Springfield beschäftigen und bereits sehr detaillierte Stadtpläne erstellt haben.

Ein weiteres Merkmal der Serie ist, dass sich die Geographie der Stadt, die Anordnung der einzelnen Gebäude oder auch ihre Größe von Episode zu Episode ändern: Mal liegt die Stadt direkt am Meer, mal in einem Gebirgstal. In einigen Episoden ist Springfield eher eine Kleinstadt, manchmal fast eine Metropole mit unzähligen Häuserblocks. Diese Parameter werden ohne Rücksicht auf logische Konsistenz mit anderen Episoden dem Bedarf des Plots angepasst.


Verhältnis zum Sender

Der Sender Fox Network, der in den USA Die Simpsons produziert und ausstrahlt, muss sehr viel Humor beweisen. Immer wieder bauen die Macher um den fast komplett aus dem Produktionskreislauf ausgeschiedenen Matt Groening Querschüsse gegen den eigenen Sender in die Geschichten ein.

Die Simpsons gehen beispielsweise in ein Internet-Cafe, wo Homer Aktien einer Firma über Internet kauft, die sich als FOX herausstellt. Erschrocken hämmert Homer auf die Tastatur und brüllt voller Angst „Abbrechen, abbrechen!“.

In einer anderen Folge sehen Marge und Homer Fernsehen, wobei Marge kurzerhand den Fernseher ausschaltet und bemerkt: "Findest du nicht auch, dass FOX zu einem Pornokanal geworden ist ohne dass wir es bemerkt haben?"

Auch der Besitzer von FOX, Rupert Murdoch, wurde nicht geschont. In der Superbowl-Episode bezeichnet er sich selber als „milliardenschweren Despoten“. Angeblich soll er den Text erst bei Beginn der Aufnahme erhalten haben, als keine Änderungsmöglichkeit mehr bestand, sodass er gute Miene zum bösen Spiel machen und den Text sprechen musste.

Besonderes Aufsehen erregte im Oktober 2003 Matt Groenings Aussage (in einem Interview mit dem Radiosender NPR), dass die FOX-Tochterfirma Fox News Channel eine Klage gegen die am 9. März 2003 erstmals ausgestrahlte Episode Mr. Spritz Goes to Washington (Krusty im Kongress) angedroht habe, wohl in Unkenntnis der Tatsache, dass man dem gleichen Konzern angehörte. In dieser Folge gibt es eine Szene, in der die Simpsons den Fox News Channel im Fernsehen sehen. Während der Moderator Nachrichten kommentiert, laufen Meldungen im Live-Ticker durchs Bild. Dort konnte unter anderem Informationen lesen wie

  • „Studie: 92 % aller Demokraten sind schwul“
  • „Streitthema: Verursachen Demokraten Krebs?“
  • „Laut Bibel: Jesus war für Senkung der Kapitalertragsteuer

Zu diesen Aufmachern kam noch die Tatsache, dass das Hintergrundbild, das zu sehen war, dem des echten Fox Newschannels stark ähnelte. Anspielungen auf den Sender finden sich in vielen weiteren Episoden. Es gibt jedoch auch Szenen, in denen die Simpsons den Sender Fox positiv beschreiben, auch wenn diese äußerst ironisch und übertrieben dargestellt werden.


Vermarktung


Comics

Die von Matt Groening gegründete Bongo Comics Group bringt seit einigen Jahren die „Simpsons Comics“ heraus, die von Panini Comics (früher: Dino Comics) lokalisiert und im deutschsprachigen Raum sowie in Frankreich vertrieben werden. Ein Ableger sind die „Bart Simpson Comics“, die eher auf eine jüngere Zielgruppe zugeschnitten sind. Außerdem gibt es einige Sonderhefte: Während die Miniserie „Krusty Comics“ nach 3 Heften und die „Lisa Comics“ nach einem Heft abgeschlossen waren, erscheint „Bart Simpson’s Horror Show“ weiterhin im jährlichen Rhythmus. Die in den USA als „Simpsons Comics and Stories“ veröffentlichten Geschichten erschienen hierzulande im Rahmen der „Simpsons Sommer-Sonderhefte“. Vergriffene Hefte sind in Form von Sammelbänden erhältlich, seit März 2005 gibt es auch die Serie Simpsons Classic auf Deutsch. Diese bringt in Quartalsabständen je 4 Comics, begonnen bei der Nummer 1. Dabei gilt jedoch nicht die deutsche Veröffentlichungreihe, sondern die der US-Amerikaner. Das heißt, dass Comics wie Radioactive Man oder Bartman Comics nicht veröffentlicht werden, in Deutschland wurden diese Serien bis Ausgabe 50 mit den normalen Comics herausgebracht. Danach gab es jedoch kein Material mehr und so wurde der Veröffentlichungskanon von der amerikanischen Serie eingehalten. Mittlerweile hat die Serie die Nummer 100 überschritten.

In Deutschland sind die „Simpsons Comics“ mit etwa 100.000 verkauften Heften pro Monat eine der erfolgreichsten Comic-Serien.


Sammelkartenspiel

2001 kam im Dino Verlag das „The-Simpsons“-Sammelkartenspiel (STCG) heraus. Die Erfinder waren Sebastian Jakob und Michael Palm. Anfangs gab es ein Starter-Set (mit den „Bart-&-Lisa“-Decks) und drei Charakterdecks (Homer, Mr. Burns, Ned Flanders). Wie in jedem Sammelkartenspiel konnte man sich Booster kaufen, um sein Deck zu verbessern. Zu dieser Zeit gab es schon Planungen für das Krusty-Deck, das im Mai 2002 erschien. Oktober 2002 folgte das Halloween-Deck, mit den Charakteren Kang und Kodos. Im Juni 2004 kam die wahrscheinlich letzte Erweiterung „Extreme Sports“ heraus. Diese bestand nur aus Boostern. Bis Dezember 2004 gab es einen Ligaapparat, der jedoch komplett zum Erliegen kam. Bisher gab es drei deutsche Meisterschaften.

2004 brachte Wizards of the Coast ebenfalls ein Sammelkartenspiel zum Thema Die Simpsons raus. Anders als beim STCG gehören der Zielgruppe eher jüngere Spieler an.

Im Sommer 2005 wurde von Bongo Comics und Panini Simpson-Sammelkarten herausgebracht. Sie wurden erstmals mit den Simpson-Comics vertrieben.


Al Shamshoon

Im Oktober 2005 wurde die Serie auch in die arabische Welt verkauft, allerdings gab es einige Anpassungen gegenüber dem Original. So heißt Homer Omar, Bart heißt Badr. Weiterhin spielen die Regeln des Korans eine größere Rolle, Szenen mit Duff-Bier oder Schweinefleisch werden für die arabische Version herausgeschnitten und verändert. „Moes Taverne“ existiert in der arabischen Version gar nicht. Durch diese Änderungen verliert die Serie jedoch laut Aussagen von arabischen Fans viel von ihrem Biss.

Gezeigt werden die Simpsons auf dem Sender Middle East Broadcasting Center (MBC). Der Start erfolgte zu Beginn des Fastenmonats Ramadan, da während dieser Zeit besonders viel ferngesehen wird.

Sollte die Serie in der arabischen Welt Erfolg haben, so werden nach derzeitigen Planungen sämtliche Folgen an den neuen Markt angepasst.


Der Film

Schon seit der zweiten Episode gab es Gerüchte, dass ein Film in Planung sei. 2004 wurde von den Produzenten ein Kinofilm angekündigt. Als Termin wurde Sommer 2008 genannt und von 20th Century Fox am 6. Juni 2005 bestätigt. Der Film wird, wie die Serie, ein Zeichentrickfilm sein und von den selben Hauptsprechern gesprochen.


Auszeichnungen

Die Serie Die Simpsons erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so wurde sie am 14. Januar 2000 mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

  • 22 × Annie Award (1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 4 × 1997, 3 × 1998, 2 × 1999, 2 × 2000, 2001, 2003, 4 × 2004)
  • 20  × Emmy Award (1990, 1991, 6 × 1992, 1993, 1995, 2 × 1997, 3 × 1998, 2000, 2 × 2001, 2 × 2003)
  • 5 × ASCAP Award (1995, 1996, 2001, 2002, 2003)
  • 4 × Genesis Award (1993, 1994, 1995, 1996)
  • 3 × EMA Award (1991, 1994, 2001)
  • 3 × WAC Winner (1997, 2 × 1998)
  • 3 × TP de Oro (2002, 2003, 2004)
  • 2 × TCA Award (1990, 2002)
  • 1 × Saturn Award (1993)
  • 1 × E Pluribus Unum Award (1996)
  • 1 × Peabody Award (1997)
  • 1 × GLAAD Media Award (1998)
  • 1 × Golden Reel Award (1998)
  • 1 × British Comedy Award (2000)
  • 1 × Golden Eagle Award (2000)
  • 1 × American Comedy Award (2001)
  • 1 × Internationaler Monitor Award (2002)
  • 1 × Blimp Award (2002)
  • 1 × BMI Film & TV Awards (2003)
  • 1 × WGA Award – TV (2004)